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Blumenmischung Wiesenblumen und Kräuter ohne Gras

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  • Heim & Garten > Pflanzen > Saatgut
Blumenmischung Wiesenblumen und Kräuter (ohne Gras, mit Saathelfer) Eine aus ca. 35... mehr
Produktinformationen "Blumenmischung Wiesenblumen und Kräuter ohne Gras"

Blumenmischung Wiesenblumen und Kräuter (ohne Gras, mit Saathelfer)

  • Eine aus ca. 35 Arten bestehende, pflegeleichte Mischung.

  • Inhalt: 1 Portion Saatgut reicht für ca.10 m²

Aussaat Freiland: Ende März - Juni und August - September
Wuchshöhe: ca. 30 - 70 cm
Saattiefe:

0,5 - 1 cm (nur leicht bedecken, enthält viele Lichtkeimer)

Keimtemperatur:

10 - 20 °C

Keimdauer:

4 - 6 Wochen

Lebensdauer:
 einjährig, zweijährig, mehrjährig

 

Reihenabstand:

30 cm

Blüte:

April - Oktober

Standort:

Sonne, Halbschatten

Die Mischung eignet sich sowohl für leichte als auch schwere Böden, für sonnige und halbschattige Lagen.
Im 1. Jahr erfreuen bunte wilde Ackerblumen, im 2. und 3. Jahr machen sie wiesentypischen ausdauernden
Arten Platz, die sich weiter ausbreiten. Wiesenblumen verleihen Ihrem Garten eine natürliche Note.
Die Blüten erscheinen vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst und laden zum Pflücken ein.
1 - 2maliger Schnitt im Juli bzw. Oktober genügen völlig.

Niemals düngen, starke Grasentwicklung (und späteres Faulen) wären die Folge.

Pflege: Zur leichteren Aussaat evtl. mit trockenem Sand mischen. Boden gut lockern, Mischung ausbringen,
überharken, fest antreten. 4 - 6 Wochen lang konsequent feucht halten bis zum Aufgang.
Unkraut sollten Sie vor der Aussaat bekämpfen: entweder chemisch mit geeigneten Mitteln oder 3 - 4 Wochen
orher den Boden vorbereiten. Unkraut auflaufen lassen, nochmals fräsen und endgültig aussäen.
Aussaat: wir empfehlen Reihenaussaat.

Tipps zur Anlage von Wildblumenwiesen für naturnahes Gärtnern

Das naturnahe Gestalten unserer Gärten erhöht die Artenvielfalt und bietet Lebensraum für wilde Blumen,
ahlreiche Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Käfer und Insekten. Vom Frühjahr bis zum Herbst verändert
sich die Pflanzengesellschaft ständig und lädt zum Blumenpflücken, Betrachten und Botanisieren ein.
Am besten geeignet sind magere, nährstoffarme Böden. Je nach Kalk- oder Säuregehalt wird sich eine
unterschiedliche Pflanzengesellschaft entwickeln. Unterschiedliche Bodenverhältnisse fördern die Artenvielfalt.
Gedüngte Rasenflächen sind vorher abzumagern, d.h. 1 – 2 Jahre nicht düngen und das Mähgut abfahren.
Es sollte ein pH-Wert (Säuregehalt) des Bodens von etwa 6 angestrebt werden.
Zu saure Böden eventuell durch Aufkalken oder durch Einbringen von Torf verbessern.

Bodenvorbereitung
Bevor Sie mit der Bodenbearbeitung beginnen, sollten oberirdisch erkennbare Hindernisse wie Steine, grobe
Pflanzenreste usw. aufgesammelt werden. Gegebenenfalls Bodenunebenheiten ausgleichen.

Neuanlage
Die Neuanlage einer Wildblumenwiese unterscheidet sich nicht von der Anlage eines Rasens. Unkräuter sind
unbedingt vorher zu reduzieren.
Wer keine chemischen Mittel anwenden möchte, 1 – 2 Mal mit zeitlichem Abstand fräsen (bzw. den Boden
durcharbeiten). Im Boden bisher ruhende, nun aber aufkeimende Unkräuter können jetzt leicht durch Hacken
entfernt werden. Sie können aber auch bewusst einige Exemplare stehen lassen – wie z.B. die ökologisch
wertvolle Kratzdistel, Brennnessel (die Schmetterlinge werden es Ihnen danken).

Möchten sie allerdings keine Fremdsamen im Boden haben, sollten Sie im Fachhandel nach- fragen, welche
chemischen Mittel zur Zeit zugelassen sind. Denken Sie daran, dass zwischen dem Ausbringen des Mittels
und dem Aussäen unbedingt die vorgeschriebene Wartezeit einzuhalten ist.

Umwandlung bestehender Rasenflächen
Wenn eine Rasenfläche nicht mehr optimal aussieht liegt der Gedanke nahe, eine Wildblumenwiese oder
einen Blumenrasen anzulegen. Nicht bewährt hat es sich, den Samen einfach über die Fläche zu streuen
und einzu-schlämmen oder zu vertikutieren, weil danach der Graswuchs umso heftiger erfolgt.
Es bieten sich folgende Möglichkeiten an:

Methode 1: Die gesamte Rasenfäche mit einer Fräse, Grubber oder Kralle 2 – 3 Mal durcharbeiten, so dass
die alte Grasnarbe zerstört wird und mit ihr ein Großteil der Rasenpflanzen. Anschließend entwurzelte Gräser
entfernen, die Fläche einebnen und mit einem Torf – Sandgemisch bedecken.

Antreten oder Anwalzen und den Samen mit gleichem Anteil Sand oder groben Sägemehl vermischt ausbringen.
Leicht einharken und 5 – 6 Wochen lang feucht halten. Alte Gräser werden stets noch genügend austreiben,
um die Gräservegetation zu sichern.

Methode 2: Entfernen Sie die Grasnarbe an schütteren Stellen ganz und legen Sie Inseln an, von denen
sich später die Vegetation ausbreiten kann. Der Boden sollte eventuell mit Sand oder feinkörnigem Kies
abgemagert werden. Weiter vorgehen, wie unter Neuanlage beschrieben.

Methode 3: Wenn Sie jedes Jahr die bunte Pracht der Ackerblumen genießen wollen, (wie im 1. Jahr der
Wildblumenwiese) sollten Sie alljährlich erneut aussäen.

Wir empfehlen, Inseln auszusparen, die im Frühjahr gegraben oder gefräst werden, (Inseln möglichst nicht
kleiner als 10 m²!) darauf aussäen. Auf diese Weise bestimmen Sie selbst die Lichtpunkte in Ihrem Garten
und geben der Natur eine ökologische Nische.

Aussaat
Die beste Saatzeit ist von Mitte April bis Juni. In Jahren, die einen schönen Herbst erwarten lassen, kann man
auch noch von August bis Mitte September aussäen. Den Samen gleichmäßig und fein auf der Oberfläche
verteilen, bei Mischungen mit Grasanteil 20 g/m² auf leichtem Boden, 12 – 16 g/m² auf Lehmboden; ansonsten
2 – 1 g/m². Durch leichtes längs- und querharken etwa 0.5 cm tief einarbeiten, danach anwalzen oder vorsichtig
antreten. Wir empfehlen Reihensaat, je nach Wuchshöhe der Mischungen einen Reihenabstand von 25 – 30 cm.

Die schneller auflaufenden Unkräuter sind so besser zu erkennen und zu jäten. Wenn notwendig, können nach-
wachsende Unkräuter auch noch später entfernt werden. Sie sollten sich allerdings zwischen den Reihen vorsichtig
bewegen und wenn nötig, die Fußspuren im Nachhinein beseitigen.
Ganz wichtig ist, dass bis zum Aufgang der Blumen der Boden feucht gehalten wird, aber nicht verschlämmt wird!
Am besten den Sprühschlauch oder Sprenger 5 – 6 Wochen lang täglich 5 – 10 Minuten laufen lassen. Aber auch
später darf der Boden nicht austrocknen, damit sich die mehrjährigen, langsam keimenden Arten noch entwickeln
können.

Der Keimerfolg ist gefährdet, wenn die Fläche zwischenzeitlich austrocknet! Bedingt durch unterschiedliche
Bodenverhältnisse, lässt sich kein genaues Ergebnis für den Aufgang und die spätere Entwicklung der Pflanzen
vorhersagen. Die ausgesäten Samen verhalten sich auf jedem Boden anders, so dass immer unterschiedliche
Pflanzengesellschaften entstehen.

Mähen
Bei Blumenwiesen erfolgt die erste Mahd im Jahr der Aussaat, nachdem die einjährigen Sommerblumen wie
Klatschmohn und Kornblumen ihren Flor beendet haben. Auf jeden Fall sollte man im 1. Jahr nicht später als
August mähen, da die Stauden sonst unterdrückt werden.
In den Folgejahren ist es ratsam, den ersten Schnitt im Juli / Anfang August durchzuführen (Hauptblüte abwarten).
Bei starkem Aufwuchs ist ein zweites Mähen kurz vor dem Frost empfehlenswert.

Wichtig: Die Mahd ca. eine Woche antrocknen lassen, damit die Samen ausfallen können. Danach das Pflanzen-
material vorsichtig entfernen.

Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Standort: sonnig, halbschattig
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