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Garten-Tipps

Rasenprobleme

Rotspitzigkeit

Meist hervorgerufen durch stumpfe Rasenmäher, da durch das "Abreißen" der Halme eine größere Angriffsfläche für einen Pilz besteht. Stickstoffmangel, zu viel bewässert. Durch Reduszierung des Rasenfilzes, z.B. Vertikutieren wird eine Verbesserung sofort ersichtlich.

Pilze im Rasen

Schädigen tut es den Rasen nicht. es gibt leider auch kein Planzenschutzmittel gegen Pilze.
Man kann nur regelmäßig mähen, damit die Sporenbildung sich nicht weiter im Rasen ausbildet.


Schneeschimmel im Rasen

Es handelt sich um eine Rasenfäule.Diese kann schon ab einer Temperatur von 3°C enstehen.Natürlich bei einem harten Winter wo der Schnee lange auf der Rasenfläche liegen bleibt. Es bilden sich graue Flecken, die sich nach und nach weiter in der Rasenfläche ausbreiten, die auch rosafarbend erscheinen können. Mit einem Rechen im Frühjahr die betroffenen Flächen aus der Rasenfläche holen, um das infizierte Pflanzenmaterial zu entfernen und die Luftzufuhr und Belichtung der Rasengräser zu fördern.
Im Frühjahr Bodenaktivator, Nachsaat und stickstoffbetontem Dünger, um die Rasengräser zum Wachstum anzuregen, verteilen.


Moos

Das Auftreten von Moos im Rasen kann mehrere Ursachen haben:

  • schlechtes Rasenwachstum durch falschen Säuregrad oder unangepasste Nährstoffversorgung
  •  eine erstickende Filzschicht und/oder ein Übermaß an Feuchtigkeit in der oberen Schicht. in diesem Fall ist es ratsam, zu vertikutieren.
  • zu hohes Ca/Mg-Verhältnis im Boden
  • zu geringer Lichteinfall (Schattenstellen)
  • zu kurzes Mähen



Pflege eines neu angelegten Rasens

Bewässern von Rasen

Für eine gute Keimung der Rasensaat oder eine gute Einwurzelung der Rasenrollen ist es wichtig, dass der Boden genügend feucht ist. Falls er zu trocken sein sollte, warten Sie einfach den ersten Regen ab und halten Sie den Boden bis zum ersten Mähen feucht. Wässern Sie nie bei vollem Sonnenschein. Die beste Zeit, um Ihren Rasen zu wässern ist abends ab ca. 22 Uhr (Rasen ist genügend abgekühlt) oder morgens. Geben Sie reichlich Wasser, so dass auch der Untergrund genügend feucht wird. Eine dauernd feuchte Oberschicht auf einen trockenen Untergrund führt langfristig zu faulen Wurzeln und einer schwächeren Rasenfläche. Achten Sie darauf, daß keine Pfützen- und Schlammbildung entsteht.


Erstes Mähen

Warten Sie mit dem ersten Mähen bis das junge Gras gut eingewurzelt ist (Höhe von 8 bis 10 cm). Mähen Sie das erste Mal nicht zu kurz (± 5 – 6 cm), um das Weiterwachsen nicht zu unterbrechen. Ab dem dritten Mähen kann auf die gewünschte Höhe gemäht werden. Am Besten entfernen Sie den Grasschnitt vom jungen Rasen (nicht mulchmähen).


Unkraut in jungen Rasenanlagen

Die Samen der Unkräuter keimen zur gleichen Zeit wie die des Rasens. Die meisten dieser Unkräuter vertragen kein Mähen und verschwinden mit der Zeit. Warten Sie mit der Bekämpfung der hartnäckigen Unkräuter (Klee, Löwenzahn, Wegerich) bis zu dem 6. Mähen.



Warum einen Rasen düngen?

Wrd ein Rasen ungenügend oder unkorrekt gedüngt, kann dies zu zahlreichen Problemen führen. Zuerst vergilbt häufig die Rasenfarbe. Außerdem wird die Rasendichte nachlassen, was zu einem stärkeren Auftreten von Unkraut führt. An diesen kahlen Stellen kann sich auch Moos ausbreiten. Ein falsch gedüngter Rasen ist auch für Krankheiten anfällig und ist weniger resistent gegen extreme Wetterbedingungen (Trockenperioden und Frost). Ein nährstoffarmer Rasen ist überdies weniger widerstandsfähig gegen Trittbelastung und kann sich nach Spielschäden weniger gut regenerieren.
Der Typ und die Menge des anzuwendenden Düngers hängen von folgenden Faktoren ab:

Bodenart:

Ein sandiger Boden speichert weniger Nährstoffe und muss deshalb öfter gedüngt werden
als ein stark tonhaltiger Boden.

Grastyp:

Wegen der spezifischen Grasarten und einer intensiveren Nutzung des Rasens, benötigt ein
Sport- und Freizeitrasen mehr Dünger als ein Zierrasen.
Bewässerung:ein regelmäßig bewässerter Rasen benötigt mehr Dünger, da die Nährstoffaufnahme höher
und damit auch das Wachstum stärker sind.

Jahreszeit:
im Frühling benötigt der Rasen mehr Nährstoffe als im Herbst.
Im Allgemeinen gibt es drei Düngeperioden Frühjahr, Sommer und Herbst für den Rasen.

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